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Ein Carbonaut am BuGy

Wie schaffen wir es, weniger CO2 in die Atmosphäre zu emittieren? Und kriegen wir es vielleicht sogar hin, CO2 wieder aus der Luft herauszuholen?

Mit diesen aktuellen und letztendlich lebensentscheidenden Fragen befasst sich Torsten Becker aus Giengen leidenschaftlich, denn er hat ein Start-Up gegründet, welches über Pyrolyse CO2 längerfristig in verschiedenen Werkstoffen binden kann. Mit diesen Werkstoffen können andere, aus Erdölprodukten bestehende Materialien ersetzt werden und auch somit wird letztendlich zusätzlich CO2 vermieden.

Aus Biomasse- und Industrieabfällen (mit Holzanteil) wird mit einer Pyrolyse-Anlage in Eberswalde bei Berlin Biokohlenstoff in großen Mengen extrahiert, der zu Gegenständen weiterverarbeitet wird, die in der Industrie oder im Alltag zum Einsatz kommen können (z. B. Stühle und Bio-Kunststoffkoffer). Der Kunststoffanteil weltweit kann auf diese Art und Weise reduziert werden, das CO2 bleibt dabei in den Kunststoffen gespeichert. Als Nebenprodukte werden beim Herstellungsprozess unter anderem hochwertige Öle und erneuerbare Energie gewonnen, die Unternehmen oder Kommunen als Fernwärme weiter nutzen können.

„Fuck CO2!“, mit diesen drastischen Worten begann der Vortrag, der viele Schülerinnen und Schüler mitreißend über das Start-Up informierte und vielleicht auch den einen oder die andere anregen wird, auf diese Art und Weise selbst tätig zu werden.

Wer noch mehr wissen möchte: carbonauten vortrag - Google Suche

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